Wie geht man richtig mit neurodegenerative Erkrankungen um?

Umgang mit neurodegenerativen Krankheiten am Beispiel Demenz. Auch die Mobilität bei neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz, führt daher oft zu neuen Herausforderungen

neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz Rollator Training für Senioren nach einem Schlaganfall

Inhaltsverzeichnis:

  • Was sind neurodegenerative Erkrankungen überhaupt? 
  • Umgang mit neurodegenerativen Krankheiten am Beispiel Demenz.
  • Die richtige Kommunikation, bei neurodegenerative Erkrankungen Demenz verwenden.
  • Außerdem richtig Fordern bzw. Fördern, bei Demenz Symptome.

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Neurodegenerative Erkrankungen

Laut einigen Studien soll der Faktor neurodegenerative Erkrankungen im Jahr 2030 die meisten Tode zu verantworten haben. Damit überholt sie die derzeitige Nummer 1 Krebs. Vielen ist dies jedoch nicht bewusst, denn Krebs steht im Mittelpunkt der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit.

Wer ist von neurodegenerative Krankheiten betroffen?

Leider trifft diese Art der neurodegenerative Krankheit im Alter fast jeden. Denn altersbedingt reduzieren sich die Anzahl der Neuronen-Verknüpfungen bei jedem von uns. Mit anderen Worten könnte man es sich so vorstellen. Beispielsweise so, als wären da viele Bälle mit Stricken verknüpft. In jedem Ball haben wir dort Informationen gespeichert.

Umgang mit neurodegenerativen Krankheiten.

Diese Bälle sind für sich alleine jedoch nicht brauchbar. Erst wenn die Informationen aus jedem Ball über die Stricke geleitet wird, entstehen Gedanken und wir können Lösungen finden.

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Neurodegenerative Erkrankungen Symptome

Leider ist es extrem Energie aufwendig diese Stricke aufrechtzuerhalten. Aus diesem Grund kappt der Körper diese Stricke im Alter. Daher beginnt dieser Prozess teilweise schon mit 35. Die Informationen sind also alle noch da. Allerdings lösen sich aber die Verknüpfungen auf. Deshalb kann der Körper nicht mehr darauf zugreifen. Die Symptome der jeweiligen Erkrankung sind abhängig vom betroffenen Nerventyp.

Demenz neurodegenerative Erkrankung

Dies ist nur eine Form der neurodegenerativen Erkrankungen. Anders gesagt, nämlich die der Demenz. In diesem Blog Artikel erfahren Sie, was genau neurodegenerative Krankheiten umfasst und wie damit umgegangen werden sollte. 

Was ist Demenz?

Demenz ist eine allgemeine Bezeichnung für eine Minderung der geistigen Fähigkeiten. Allerdings ist die schwerwiegend genug, um das tägliche Leben einzuschränken. 

Wie kommt es zu Demenz?

Sie haben ihren Ursprung im Gehirn, wo immer mehr Nervenzellen absterben.

Welche Arten von Demenz gibt es?

Bekannt sind demzufolge die Primäre und Sekundäre Demenz.

  • Ursachen: Primäre Demenzen (wie Alzheimer) sind eigenständige Erkrankungen, bei denen nach und nach Nervenzellen im Gehirn absterben. Der genaue Grund dafür ist unbekannt.
  • Sekundäre Demenzen sind beispielsweise die Folge anderer Erkrankungen. Zum Beispiel Alkoholsucht, genauso wie Stoffwechselstörungen und Entzündungen. Ebenso wie der Einsatz von Medikamenten.

Was sind neurodegenerative Erkrankungen überhaupt? 

”Neurodegenerative Erkrankung“ ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von Erkrankungen. Die Beispielsweise in erster Linie die Nervenzellen im menschlichen Gehirn betreffen.

Sind neurodegenerative Erkrankungen heilbar?

Neurodegenerative Erkrankungen sind nicht heilbar. Sie schwächen die Gesundheit und führen zu einer fortschreitenden Degeneration. Dementsprechend auch zum Tod der Nervenzellen. Die Folge daraus sind, Probleme mit der Bewegungskoordination (Ataxien). Sowie den mentalen Fähigkeiten (Demenz Erkrankungen).

Alzheimer-Krankheit

Demenz Erkrankungen machen in Form der Alzheimer-Krankheit mit 60–70 % der Fälle den größten Anteil neurodegenerativer Erkrankungen aus.”1

Die Alzheimer-Krankheit ist daher, die am meisten verbreitete Demenz-Art.

Die häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen sind folgende:

Neurodegenerative Erkrankungen Liste

  • Erstens Alzheimer Erkrankung 
  • Zweitens Parkinson Erkrankung 
  • Drittens Prionen Erkrankungen (Gehirngewebe wird angegriffen und zerstört durch zum Beispiel Eiweiße).
  • Viertens Motoneuronenerkrankungen (für die Bewegung zuständige “Bälle” werden entknüpft bzw. zerstört). Dazu gehört auch die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS).
  • Daneben fallen seltenere Erkrankungen wie Creutzfeldt-Jakob-Krankheit und Chorea Huntington auch in diese Gruppe. Chorea Huntington Erkrankung, Gehirnzellen des Bewegungsapparates werden durch ein fehlerhaftes Eiweiß zerstört.

Auch wenn es etwas verwerflich ist das zu sagen: Demenz ist wahrscheinlich noch der Promi unter diesen Krankheiten. Dementsprechend ist die Forschung ebenfalls daran bemüht den Angst Faktor Demenz zu reduzieren. Dies gelingt mehr oder weniger gut. 

Oft ist es an den Angehörigen die Betroffenen gut zu behandeln und dafür zu sorgen, dass die Krankheit einen milden Verlauf annimmt. 

Umgang mit neurodegenerative Erkrankungen am Beispiel Demenz

Wie kann man einen Menschen fordern? Umgang mit neurodegenerativen Krankheiten. Was sollte man ihm abnehmen und was lieber lassen? In diesem Abschnitt beschäftigen wir uns kurz mit diesem Thema. 

Neurodegenerativen Krankheiten Menschen mit Demenz sind trotzdem Erwachsene Menschen.

Der Betroffene sollte nicht wie ein Kind behandelt werden. Oder, was noch schlimmer ist, indem er kommentarlos herumgeschoben wird. Natürlich möchten Menschen mit Demenz sich noch weiter unterhalten. Was daher komplett selbstverständlich ist. Besser gesagt, es sollte versucht werden, dass die Selbstständigkeit und die Interaktion so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. 

Vorbeugung Bewegung fördert den Krankheitsverlauf neurodegenerativen Krankheiten

Ein großer Beitrag kann da schon der Spaziergang sein. Wo jedoch oft ein Betreuer mit dabei ist. Das Ziel da sollte sein, dass der Betroffene währenddessen eigenständig läuft. Patienten mit einem Geh Rollator, wie dem Wheellator merken oft wie viel Freiheit sie dadurch gewinnen. In dem sie ohne die Hilfe eines anderen Menschen wieder sicher laufen können. Denn es ist der Rückgewinn der Freiheit für sie. Darüber hinaus verleiht es ihnen, trotz ihrer Krankheit,  ein gutes Gefühl.

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Die Welt eines Menschen mit einer Neurodegenerative Erkrankungen, wie Demenz ergibt Sinn

Daher ist Folgende Grundeinstellung beim Umgang mit dementen Personen wichtig. In ihrer Welt ergeben seine Taten und seine Gedanken einen Sinn. Demzufolge ist für Betroffene die Vergangenheit oft identisch mit der Gegenwart. Ebenso ist ein großes Einfühlungsvermögen vonnöten. Besser gesagt, um sich in die Situation des Betroffenen hineinzuversetzen. Dadurch nehmen wir eine ganz andere Haltung zu diesem Menschen ein. Beziehungsweise als wenn man ihn schlicht als “dement” abstempelt.

Neurodegenerativen Krankheiten die richtige Kommunikation verwenden

Der Informationsaustausch fällt Demenz Erkrankten zunehmend schwerer.  Die kognitiven Fähigkeiten nehmen daher ab. Des weiteren auch das Hör- und Sehvermögen. Daher sind viele Betroffene im Anfangsstadium einer Neurodegenerativen Krankheit frustriert. Sowohl ängstlich oder fühlen sich zunehmend hilflos. Weil sie Veränderungen selbst an sich beobachten können. Was daher die Kommunikation zusätzlich erschwert.

Folgende Tipps sollten bei neurodegenerative Erkrankungen helfen.

Einfache und eindeutige Sprache bei neurodegenerative Erkrankungen benutzen.

  • Demnach sollten komplexe Sätze und Metaphern vermeiden werden.
  • Menschen mit Demenz werden Ironie und Sarkasmus wahrscheinlich ebenso nicht verstehen.
  • Außerdem sollten unkomplizierte Sätze verwendet werden.
  • Beispielsweise wichtige Informationen oft wiederholen und dabei immer ähnliche Formulierungen verwenden.
  • Zur eindeutigen Sprache gehört da natürlich auch, eine deutliche und langsame Aussprache.

Richtig fragen im Umgang mit neurodegenerativen Krankheiten wie am Beispiel Demenz

Fragen sind für Demenz Erkrankte eine Herausforderung, denn sie müssen auf Informationen in ihrem Kopf zugreifen. Die sie allerdings vielleicht gar nicht mehr haben. Dabei klare Entscheidungen zu treffen oder etwas zu erklären. Stellt daher meist eine Überlastung dar. Als Angehöriger kann jedoch vieles durch das richtige Fragen einfacher gestaltet werden.

Ja-Nein-Fragen.

Dementsprechend helfend sind wenige Alternativ Fragen bei der neurodegenerativen Erkrankungen. Wenn man eine Antwort wünscht, sollte diese bei der Auswahl der Fragen möglichst wenige Alternativen lassen. Ja/Nein Fragen sind was das angeht perfekt. Ebenso bieten sich Fragen an, bei denen man Betroffene vor eine Wahl zwischen verschiedenen Antworten stellt.

W-Fragen (also warum, was, wie …)

Diese sind jedoch zu vermeiden, denn sie haben einen zu großen Antworten Horizont. Aus dem der Betroffene auswählen könnte.  

Zeit für eine Antwort lassen

Durch den zunehmenden Verlust der Sprache dauert die Wort-Findung bei einer neurodegenerative Erkrankung oft länger. Deshalb sollte man Erkrankten einfach mehr Zeit einräumen, um die richtigen Worte in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Es könnte sonst durchaus zu Stresssituationen kommen, wenn sich Betroffene unter Druck gesetzt fühlen. Außerdem werden sie sich gut fühlen, wenn man ihnen Respekt entgegenbringt. Deswegen auf ihre Antwort wartet. 

Richtig Fordern bzw. Fördern bei neurodegenerative Erkrankungen

Mobilität und Bewegung haben eine positive Auswirkung. Sowohl auf das Erinnerungsvermögen. Als auch auf die Selbstständigkeit. Deshalb sollten Demenz Erkrankte wo es nur geht gefordert und gefördert werden. Natürlich sollte dies immer mit einer gewissen Anpassung an die jeweilige Situation des Erkrankten passieren. Denn eine Überforderung sollte genauso vermieden werden. Beim Finden von Herausforderungen kann man sich folgende Fragen zunutze machen: “Was kann der Betroffene noch gut?” “An was hat er besondere Freude?” “In welchen Gebieten fühlt er sich noch kompetent?”

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Den Körper beanspruchen auch im Umgang mit neurodegenerativen Krankheiten

Die langen Spaziergänge und die gesunde Belastung des Körpers sind enorm wichtig. Besser gesagt, wenn es um das würdevolle Altern von Betroffenen geht. In einer Studie konnte sogar nachgewiesen werden, dass die Bewegung das Fortschreiten der Krankheit überraschend verzögern kann. Falls die Selbstständigkeit und Mobilität gefördert werden. Dabei empfehlen wir den Wheellator. Es ist der perfekte Einstieg, um wieder auf die Beine zu kommen. Es verleiht Senioren daher die Sicherheit. Darüber hinaus auch noch ein Gefühl der Eigenständigkeit. Da Sie dabei sicher sind, aber keine weitere Person brauchen, um zu laufen. 

Erinnerungen wecken

Oft sind bestimmte Sinneseindrücke mit Erinnerungen verbunden. Erweckt man einen Sinn, so kann ein Mensch mit Demenz eine Erinnerung zurückerlangen. Ein therapeutischer Ansatz ist deshalb das Anwenden von Musik. Durch Tanzen und Musik werden oft Erinnerungen an die Vergangenheit zurück ans Tageslicht geholt. Betroffene können sehr davon profitieren. 

Die Selbstständigkeit bei einer neurodegenerativen Erkrankung erhalten, speziell im  Umgang mit neurodegenerativen Krankheiten wie am Beispiel Demenz.

Die Wiederholung macht bei Menschen mit Demenz den großen Unterschied. Bekannte Tätigkeiten können dadurch länger im Gedächtnis bleiben. Sogar das Erlernen von Neuem ist daher begrenzt möglich. Deshalb sollten Betroffene alles selbst tun. Was dementsprechend im Bereich des möglichen ist. Die Selbstständigkeit bei einer neurodegenerative Erkrankung, sollte deshalb so weit es nur geht erhalten bleiben. Hilfe ist demnach nur notwendig, wenn es unbedingt sein muss. 

Dies gehört einfach zum Altern in Würde dazu und jeder Erwachsene würde es sich wahrscheinlich ebenso wünschen. 

Abschließend ist zu sagen, dass wir unseren Verwandten mit Respekt gegenüber treten sollten. Sie sind immer noch Menschen und können ein aktiver Teil unseres Lebens bleiben. Sie können durch entsprechende Förderung auch selbstständig bleiben. Was für Betroffene einer neurodegenerativen Krankheit jedoch enorm wichtig ist, ist der emotionale Beistand. Es macht ihnen mindestens genauso viel Angst, wie den Angehörigen, aber zusammen lässt sich dieser emotionale Ballast stemmen. 

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