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Im Sanitätshaus finden Sie verschiedene Rollator-Arten für unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse. Standard-Rollatoren, Indoor- und Outdoor-Modelle sowie spezielle Kombinationsgeräte bieten individuelle Lösungen für mehr Sicherheit und Selbstständigkeit im Alltag. Die Auswahl reicht von leichten Aluminium-Modellen bis hin zu innovativen Rollator-Rollstuhl-Kombinationen, die bei besonderen Erkrankungen wie Parkinson oder MS zusätzliche Unterstützung bieten.

Welche verschiedenen Rollator-Arten gibt es im Sanitätshaus?

Sanitätshäuser bieten eine breite Palette von Rollatoren für verschiedene Bedürfnisse an. Standard-Rollatoren mit vier Rädern, Bremsen und Sitz bilden die Grundausstattung für die meisten Nutzer. Diese klassischen Modelle eignen sich für den alltäglichen Gebrauch und bieten grundlegende Mobilität und Sicherheit.

Die wichtigsten Kategorien umfassen leichte Aluminium-Rollatoren für aktive Nutzer und stabilere Stahlrollatoren für höhere Gewichtsbelastungen. Viele Modelle verfügen über praktische Zusatzfunktionen wie gepolsterte Sitze, Einkaufskörbe, Gehstockhalterungen und Reflektoren für bessere Sichtbarkeit.

Eine besondere Innovation stellen Rollator-Rollstuhl-Kombinationen dar, die beide Funktionen in einem Gerät vereinen. Diese Hybridlösungen ermöglichen es Nutzern, sowohl zu gehen als auch bei Bedarf zu sitzen und sich schieben zu lassen. Solche Kombinationsgeräte sind besonders vorteilhaft für Menschen mit schwankender Mobilität oder Erkrankungen wie Parkinson, MS oder Alzheimer.

Was ist der Unterschied zwischen Indoor- und Outdoor-Rollatoren?

Indoor-Rollatoren sind schmaler und wendiger konstruiert, während Outdoor-Modelle robuster gebaut und für unebene Untergründe ausgelegt sind. Der Hauptunterschied liegt in der Raddimensionierung, der Bereifung und der Gesamtstabilität, die an den jeweiligen Einsatzbereich angepasst ist.

Indoor-Rollatoren haben typischerweise kleinere Räder mit einem Durchmesser zwischen 15 und 20 cm und eine schmalere Rahmenbreite von etwa 60 cm. Dies ermöglicht einfaches Manövrieren in Wohnungen, durch Türrahmen und in engen Räumen. Das geringere Gewicht erleichtert das Handling und den Transport.

Outdoor-Rollatoren verfügen über größere Räder (20–25 cm) mit profilierter Bereifung für besseren Halt auf verschiedenen Oberflächen. Der breitere, stabilere Rahmen bietet mehr Sicherheit an Bordsteinkanten, auf Kopfsteinpflaster und auf unebenen Wegen. Diese Modelle sind schwerer, aber deutlich stabiler bei Wind und unebenem Terrain.

Universalmodelle kombinieren beide Eigenschaften und eignen sich für die gemischte Nutzung. Sie bieten einen Kompromiss zwischen Wendigkeit und Stabilität, sind aber in beiden Bereichen nicht ganz so spezialisiert wie reine Indoor- oder Outdoor-Varianten.

Wie wähle ich den richtigen Rollator für meine Bedürfnisse aus?

Die Auswahl des passenden Rollators hängt von Ihrer Körpergröße, Ihrem Gewicht, Ihrer Mobilität und dem Haupteinsatzort ab. Eine individuelle Anpassung ist entscheidend für Komfort und Sicherheit. Bei besonderen Erkrankungen wie Parkinson oder MS sollten spezielle Funktionen wie Kippsicherheit und Sitzmöglichkeiten berücksichtigt werden.

Die richtige Griffhöhe ermitteln Sie, indem Sie aufrecht stehen und die Arme locker hängen lassen. Die Griffe sollten auf Handgelenkhöhe einstellbar sein. Das maximale Nutzergewicht des Rollators muss Ihr Körpergewicht deutlich übersteigen, idealerweise um 20–30 kg als Sicherheitsreserve.

Berücksichtigen Sie Ihren Mobilitätsgrad und die Häufigkeit von Ruhepausen. Bei schneller Ermüdung sind gepolsterte Sitze und Rückenlehnen wichtig. Für den Transport im Auto sollte der Rollator faltbar sein und in den Kofferraum passen.

Lassen Sie sich im Sanitätshaus ausführlich beraten und testen Sie verschiedene Modelle. Achten Sie auf eine intuitive Bremsbedienung, leichtgängige Räder und die Qualität der Verarbeitung. Bei neurologischen Erkrankungen können spezielle Bremssysteme und Anti-Rutsch-Griffe zusätzliche Sicherheit bieten.

Was kosten Rollatoren im Sanitätshaus und übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Standard-Rollatoren kosten zwischen 80 und 300 Euro, während hochwertige Modelle bis zu 600 Euro erreichen können. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für medizinisch notwendige Rollatoren bei entsprechender ärztlicher Verordnung. Patienten zahlen lediglich die gesetzliche Zuzahlung von 10 Euro.

Für die Kostenübernahme benötigen Sie ein Rezept vom Arzt, der eine Gehbehinderung attestiert. Die Krankenkasse genehmigt dann ein Standardmodell aus dem Hilfsmittelverzeichnis. Diese Basismodelle erfüllen die medizinischen Anforderungen und bieten grundlegende Funktionen wie Bremsen, Sitz und Korb.

Bei höherwertigen Modellen mit Zusatzfunktionen entsteht eine Eigenanteilsfinanzierung. Die Krankenkasse zahlt den Festbetrag für das Standardmodell, die Mehrkosten tragen Sie selbst. Dies betrifft oft leichtere Materialien, bessere Ausstattung oder spezielle Designwünsche.

Rollator-Rollstuhl-Kombinationen werden bei entsprechender medizinischer Indikation ebenfalls von der Krankenkasse unterstützt. Hier ist eine detaillierte Begründung der Notwendigkeit durch den behandelnden Arzt erforderlich. Private Zusatzversicherungen können die Eigenanteile für Komfortmodelle übernehmen.

Die Wahl des richtigen Rollators im Sanitätshaus erfordert eine sorgfältige Abwägung Ihrer individuellen Bedürfnisse, des Einsatzbereichs und der verfügbaren Ausstattungsoptionen. Nutzen Sie die Beratung der Fachkräfte und die Möglichkeit zum Probefahren, um das optimale Modell für Ihre Mobilität und Sicherheit zu finden. Bei medizinischer Notwendigkeit unterstützt die Krankenkasse Ihre Entscheidung finanziell.