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MS-Patienten haben grundsätzlich alle vier Jahre Anspruch auf eine Rehabilitation. Diese gesetzliche Regelung kann bei Verschlechterung des Gesundheitszustands durch eine medizinische Begründung verkürzt werden. Die Bewilligung erfolgt durch die Deutsche Rentenversicherung oder die Krankenkassen nach Prüfung der individuellen Voraussetzungen und der medizinischen Notwendigkeit.

Wie oft steht MS-Patienten eine Rehabilitation zu?

MS-Patienten haben nach der gesetzlichen Regelung alle vier Jahre Anspruch auf eine stationäre oder ambulante Rehabilitation. Diese Standardfrist kann jedoch bei nachweisbarer Verschlechterung des Gesundheitszustands deutlich verkürzt werden. Bei Multipler Sklerose ist aufgrund der progredienten Natur der Erkrankung häufig eine frühere Wiederholung medizinisch begründbar.

Die Kostenträger prüfen jeden Antrag individuell. Wenn sich die Symptome verschlechtert haben oder neue neurologische Ausfälle aufgetreten sind, kann bereits nach einem Jahr eine erneute Rehabilitation bewilligt werden. Entscheidend ist die medizinische Begründung durch den behandelnden Neurologen, der die Notwendigkeit der Maßnahme dokumentiert.

Neben der stationären Rehabilitation stehen MS-Patienten auch ambulante Rehabilitationsmaßnahmen zur Verfügung. Diese können flexibler und häufiger in Anspruch genommen werden, da sie weniger intensiv sind und den Alltag weniger stark unterbrechen.

Welche Voraussetzungen müssen für eine MS-Reha erfüllt sein?

Für eine MS-Rehabilitation müssen sowohl medizinische als auch administrative Voraussetzungen erfüllt sein. Der behandelnde Neurologe muss die Rehabilitationsbedürftigkeit attestieren und konkrete Therapieziele definieren. Zusätzlich muss die Rehabilitationsfähigkeit des Patienten gegeben sein, das heißt, er muss körperlich und geistig in der Lage sein, an den Therapiemaßnahmen teilzunehmen.

Die Antragstellung erfolgt über den behandelnden Arzt, der einen ausführlichen Befundbericht erstellt. Dieser muss den aktuellen Krankheitsverlauf, die Funktionseinschränkungen und die zu erwartenden Rehabilitationserfolge dokumentieren. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung oder die Deutsche Rentenversicherung prüft anschließend die Unterlagen.

Administrative Voraussetzungen umfassen die Versicherungszeiten bei der gesetzlichen Kranken- oder Rentenversicherung. MS-Patienten müssen nachweisen, dass sie die erforderlichen Beitragsjahre erfüllt haben. Bei Erwerbsminderung durch die MS gelten jedoch erleichterte Bedingungen für die Bewilligung von Rehabilitationsmaßnahmen.

Was passiert zwischen den Reha-Phasen bei MS?

Zwischen den Rehabilitationsphasen stehen MS-Patienten vor der Herausforderung, ihre Mobilität und Selbstständigkeit im Alltag aufrechtzuerhalten. Die Symptome der Multiplen Sklerose können schwanken, was bedeutet, dass gute und schlechte Tage wechseln. An schlechten Tagen können Gehschwierigkeiten, Fatigue und Koordinationsprobleme die täglichen Aktivitäten erheblich erschweren.

Viele Betroffene benötigen in dieser Zeit kontinuierliche Unterstützung durch Physiotherapie, Ergotherapie oder logopädische Behandlung. Diese ambulanten Therapien helfen dabei, die in der Rehabilitation erlernten Fähigkeiten zu erhalten und den Krankheitsverlauf zu verlangsamen. Regelmäßige neurologische Kontrollen sind ebenfalls wichtig, um Verschlechterungen frühzeitig zu erkennen.

Die psychische Belastung zwischen den Reha-Phasen ist nicht zu unterschätzen. MS-Patienten müssen lernen, mit der Ungewissheit des Krankheitsverlaufs umzugehen und ihre Aktivitäten entsprechend anzupassen. Hilfsmittel wie ein MS-Rollator können dabei unterstützen, die Mobilität zu erhalten und das Sturzrisiko zu reduzieren.

Wie kann eine Wheellator-Gehhilfe MS-Patienten zwischen Rehas unterstützen?

Ein Wheellator bietet MS-Patienten einzigartige Flexibilität zwischen den Rehabilitationsphasen, da er sowohl als Rollator als auch als Rollstuhl funktioniert. Diese Kombination ist besonders wertvoll für Menschen mit Multipler Sklerose, deren Mobilität stark schwanken kann. An guten Tagen können sie das Gerät als stabilen Rollator nutzen, an schlechten Tagen als Rollstuhl.

Die Sicherheitsfeatures eines MS-Rollators wie dem Wheellator sind speziell auf die Bedürfnisse neurologisch erkrankter Personen abgestimmt. Die erhöhte Kippstabilität und die Möglichkeit, sich jederzeit hinzusetzen, reduzieren das Sturzrisiko erheblich. Gerade bei MS-bedingter Fatigue oder plötzlich auftretender Schwäche ist die Sitzfunktion besonders wichtig.

Wir haben den Wheellator so entwickelt, dass er die Selbstständigkeit von MS-Patienten maximal fördert. Die Handantriebe ermöglichen es den Nutzern, sich selbst fortzubewegen, auch wenn das Gehen nicht mehr möglich ist. Gleichzeitig können Angehörige das Gerät problemlos schieben, wenn Unterstützung benötigt wird. Diese Vielseitigkeit macht den Alltag zwischen den Reha-Aufenthalten deutlich einfacher und sicherer.

Die kontinuierliche Nutzung einer solchen kombinierten Gehhilfe kann dazu beitragen, die Mobilität länger zu erhalten und die Zeit zwischen den Rehabilitationsmaßnahmen zu überbrücken. Dadurch bleiben MS-Patienten aktiver und können ihre Lebensqualität auch in schwierigeren Krankheitsphasen aufrechterhalten.